Reise

Gastbeitrag: Das Novotel Brussels Midi Station (Review)


Spontan ging es über Pfingsten an die belgische Nordsee, nach Oostende. Und auf dem Rückweg ein Abstecher über die Hauptstadt Brüssel inkl. einer Nacht im Novotel am Brüsseler Südbahnhof.

Die Lage

Das Hotel liegt 2 Minuten vom Südbahnhof entfernt. Für die NRW’ler super, da dort der ICE und Thalys über Köln und Aachen hält und die Weiterfahrt bzw. Umsteigemöglichkeit nach Paris oder London gegeben ist. Warum dann also nicht mal in der europäischen und belgischen Hauptstadt anhalten?

Nachteil ist jedoch, dass der Süden nicht das schönste, sauberste und sicherste Pflaster Brüssels ist. Touristenguides warnen dort vor vielen Taschendieben, welches ich zum Glück nicht bestätigen konnte. Dafür ist man aber mit der Metro nach 3 Stationen und 10 Minuten am Grand Place – der Touristenhochburg!

Die Anreise via Auto ist nicht schwer, es ist eine kleine Tiefgarage vorhanden und gegen einen üppigeren Obolus von 20 Euro pro Tag nutzbar.

Das Hotel

Das 4-Sterne-Hotel ist wenn überhaupt 3 Jahre alt, also noch sehr neu, hochwertig und hell. Vom ersten Moment an fühlt man sich hier wohl. Der Empfang war freundlich und der Rezeptionist sprach exzellentes Englisch, was in französischsprachigen Ländern gefühlt nicht gerade häufig ist.

Insgesamt verfügt die Unterkunft 93 Zimmer, eine Bar und wie schon geschrieben, eine Tiefgarage.

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Die Bar ist klein aber mit gut gefüllter Karte. Le Club Accor-Statuskunden bekommen einen Gutschein für ein Getränk nach Wahl aka Welcome-Drink. Mit großem Fernseher kann man dort auch die anstehende WM schauen. Nachteil ist jedoch, dass es dort in der Ecke kein WiFi gibt.

Frühstück war in meiner Rate enthalten, sonst kostet es 7,50 Euro Aufpreis pro Nacht und dann erwartet einem ein gutes, internationales Buffet. Mit Brötchen, Baguettes, Croissants und rote Bohnen mit Würstchen. Kalt- und Heißgetränke gab es auch, nur soll der Kaffee nicht gut sein und für mich das entscheidende Kriterium: es gibt keinen Kakao!

Das Zimmer

Erster Eindruck: nicht gerade geräumig. Es ist mein erster Aufenthalt in einem Novotel. Vielversprechende Bilder vom Hotel haben meine Erwartungen wohl ein wenig zu hoch gehängt. Letzten Endes war es von der Größe her minimal größer als ein durchschnittliches Ibis-Zimmer mit deutlich besserer Ausstattung.

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Neben einem Safe, einem geräumigen Schrank, Schreibtisch, Sitzecke, Mini-Bar und großem LCD-Fernseher gibt es ein angenehmes Badezimmer mit Dusche und Badewanne. Und natürlich ein sehr bequemes Bett!

Auf der 5. Etage in Richtung Nordosten hat man einen kleinen Blick auf die Stadt und dem Bahnhof sowie im Sommer die untergehende Sonne über der Großstadt.

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Fazit

Mit etwa 100 Euro pro Nacht ist es ein sehr solides Zimmer, mit relativ guter Lage (dank dem Bahnhof inkl. Metro-Station). Etwas zu teuer finde ich die Behausung für mein Fahrzeug, aber eine sichere Unterkunft ist mir mehr Wert, als irgendein Parkhaus oder Straßenrand um die Ecke – wenn man denn ein Parkplatz findet! Fest steht aber, es wird nicht mein letztes Novotel gewesen sein!

dpygrViGÜber den Autor:

Hallo ich bin Raphael Jasjukaitis und als Hobbyfotograf gerne unterwegs. Meine Webseite


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