Reise

Gastbeitrag: Piemont Blogger Tour- Tag 2


Gestern erschien bereits der Beitrag zu Tag 1, nun gehts heute mit dem 2. Tag weiter. Nachdem wir auf unserer Bloggertour durch die Ossolatäler einen vollen ersten Tag hatten, so versprach der zweite Tag auch nicht viel weniger an Eindrücken. Das Programm schien stramm und früh morgens holte uns unsere Reiseführerin Susanne im Casa Vanni ab.

Tag 2

Nach kurzer Anfahrt ging es raus aus dem Bus und rauf den Berg. Im wahrsten Sinne des Wortes, der Anstieg über alte Maultierwege war durchaus ambitioniert. Ab und zu war der Weg mit buddhistischen Tüchern geschmückt. Das verwundert vielleicht, macht aber Sinn wenn man unser Ziel kennt. Es ist der Ort Bordo, wo deutsche und schweizerische Aussteiger in den 80’er Jahren unter anderem ein buddhistisches Zentrum errichteten.

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Bis in die 90’er Jahre brummte in Bordo noch das Leben, dann änderte es sich. Jetzt sind hier nur noch Edith und Felice übrig geblieben. Sie kümmern sich um das Dorf und halten es mit viel Liebe am Leben. Und so kommen immer wieder Besucher und verbringen hier teilweise auch mal eine längere Zeit. Sei es zum Yoga oder zur Meditation, Besucher sind gerne gesehen und werden ins das Dorfleben eingebunden.

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Ich hoffe wirklich das Edith und Felice es schaffen und das Dorf am laufen halten. Ein besuch lohnt sich auf jedem Fall, es ist so oder so eine eigene Erfahrung – egal ob man was mit Buddhismus anfangen kann oder nicht.

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Von Bordo aus begaben wir uns über die alten Wege auch wieder bergab in Richtung des Ortes Rovesca. Dabei handelt es sich um den ältesten Wohnort von Antrona.

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Von Rovesca ging es dann in das richtige Antrona und wir konnten wieder eine Kirche von innen und von außen bewundern. Beeindruckend waren erneut die Figuren und Szenerien, die sehr detailliert und aufwendig gestaltet wurden.

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Da bereits der Mittag überschritten war, hielten wir zum Mittagessen im Locanda della Pietra Ollare an. Die Einheimischen wollten die Blogger wieder einmal mästen, mittlerweile kannten wir das Programm. Es gab mehr als man essen kann, egal wie gut es ist. Aber zur Abwechslung mal keinen Wein.

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Nächste Stopp war dann der Lago di Antrona und direkt wieder etwas zu essen. Komisch, aber wir hatten den Zeitplan wohl etwas durcheinander gebracht und deswegen also erneut etwas für den Gaumen. Also speisen, das Wetter und die Aussicht genießen.

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Den See kann man umlaufen, auch wenn noch nicht der komplette Weg fertig gestellt bzw. freigegeben ist. Dieses sollte man auch machen, denn als Highlight marschiert man unter einem Wasserfall hindurch.

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Der Weg um den See war nicht einfach, hat sich aber wie bereits erwähnt gelohnt. Erschöpft ging es danach mit dem Bus nach Cheggio zu unserer Übernachtungsmöglichkeit im Rifugio Città di Novara. Klingt wie eine Herberge und ist auch so was. Jens und ich teilten uns ein Zimmer mit Hochbett, welches auch etwas wackelig war. So ist also das Wanderleben, vom dem alle erzählen. Das ist definitiv nicht meins, aber eine Nacht schaff ich das auch.

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Und natürlich gab es wieder was zu essen, es war ja auch Abendessenszeit. Unsere Reiseführerin Susanne verlies uns dann auch, am nächsten Tag sollte es eine Ablösung geben.

und weiter geht’s zum 3. und letzten Tag

Achim Hepp berät und unterstützt seit 2010 Unternehmen und Einzelpersonen beim Thema Social Media und standortbezogene Dienste (Location Based Services). Er vermittelt sein Wissen weltweit in Projekten und Workshops. In dieser Tätigkeit reist er vorwiegend in die USA, Europa und China.

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