Reise

Roar and Snore im Zoo von Sydney- Skyline, Wilde Tiere und eine unbeschreibliche Erfahrung


Und? Schon mal im Zoo übernachtet? Nicht? Dann wird es aber Zeit diese unbeschreibliche Erfahrung durchaus einmal zu machen. Möglich macht es ein Programm namens Roar and Snore des Taronga Zoo in Sydney.

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Hier gibt es neben einem unbeschreiblichen Ausblick auf die Skyline von Sydney, besonders bei einem Sonnenunter- oder aufgang auch noch Tiere als direkte Schlafnachbarn, Löwengebrüll zum Frühstück und Zelte zum übernachten und zum „Aussperren“ der sonst zu Besuch kommenden lokalen Tiere.

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Bevor der Zoo aber nun für alle anderen Gäste außer uns geschlossen wird, vorher besuchen wir noch die Vogelshow. Wo sonst kommt man neben einer fantastischen Demonstration der Fähigkeiten der Vögel zu einem so fantastischen Ausblick auf Sydney.

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Um in den Genuss eines solch einmaliges Übernachtungsrlebnisses zu kommen. Bedarf es einer Buchung des Roar and Snore Paketes. Dieses ermöglichst einer kleinen Gruppe (es gibt max. 17 Zelte) die Erfahrung der Übernachtung im Zoo zum einen, aber auch einen Zoobesuch der besonderen Art, denn nach dem Dinner geht es noch zu einer 1,5 stündlichen Tour zu den Tieren und das ohne einen anderen Zoobesucher zu treffen und auch die Tiefe kennen zu lernen, welche sonst am Tag nur auf faulen Haut liegen, wie unser Kängeru hier.

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Der Zoo selbst ist unbeschreiblich groß und der Kauf des Landes war vor 80 Jahren mit 17.000 Australischen Dollar sicher ein Schäppchen auch heutiger Sicht.

Natürlich hat auch der Zoo in Sydney Elefanten, welche aus dem Ausland kommen und damit gleich noch eine interessante Geschichte. Als die Tiere von Thailand (wo diese als Arbeitstiere eingesetzt wurden) nach Australien sollten, so mussten diese in Quarantäne. Dieses passierte auf einer Insel, wo die Tiere über einige Monate lebten.

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Ob so ein Elefant vor einem ganz kleinen Tier wohl Angst hat? Das müssen sich auch die Betreuer dort gefragt haben, als bei einem Spaziergang am Strand die Elefanten mit lauten Geräuschen auf sich aufmerksam machten. Nachgeguckt fanden sich nur Krabben und kleine Krebse am Strand und die konnten es kaum gewesen sein. Doch. Genau die versetzten die Elefanten in große Aufruhe… Doch das dauerte nicht lange. Als die älteste der Gruppe merkte, das sich das Gekrabbel mit einem tritt erledigt hatte, entdeckte auch die anderen Elefanten das mittel und trampelten wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen. Danke an Sam für die Geschichte.

Heute haben die Elefanten nur noch vor einer Sache Angst, ein kleiner Vogel kann mit seinem Geräusch die ganze Gruppe in den Stall treiben, und sogar wenn Chris das Geräusch nur nachmacht, rennen alle los und verstecken sich vor dem Geräusch.

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Final ist der Zoo sicher eines der interessantesten Erlebnisse, vorallem auch für die, die dort übernachten können und es gibt noch Tiere wie Schlangen oder das „Zweikopftier“ zum anfassen…

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