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Reisebericht: 6 Tage 14.653 Meilen, 7 Flüge, viele Uber Autos, Hotels und Tipps


Als ich das letzte mal so detailliert über eine Reise schrieb, also kein Review über Produkte und Hotels, sondern einfach über einen Ablauf der Reise, da gab es extrem viel positives Feedback und oft die Frage, ob ich so etwas mal wieder schreiben kann. Da mich nun leider Rücken/ Schulter etwas einschränken, schreibe ich das mal hier zusammen, hab ja Zeit.

In den letzten Tagen war ich unterwegs, unterwegs eigentlich nach Los Angeles. Warum eigentlich und warum dann doch nur kurz, das erzähle ich Euch gleich noch. Da einige von Euch in den letzten Wochen gezielt und per Mail/ twitter angefragt habt wann denn mal wieder so ein Bericht wie dieser kommt,

Lesetip: In 12 Tagen zweimal nach Hawaii- ein etwas anderer Reisebericht

bitte sehr, dann nutze ich die Zeit und schreibe mal etwas auf. Etwas, was auch die Frage „Warum bist Du denn immer so entspannt, ist es nicht super anstrengend unterwegs?“ beantwortet.

Diese Reise war eine ausschließlich berufliche, wenn auch etwas meilenoptimiert, wie immer mit Hilfe von cube:travel in Berlin, die wunderbar wissen was ich suche und möchte und wo ich wenig bis nichts mehr dazu sagen muss. DANKE auch in diesem Jahr an cube:travel, aber das nur nebenbei.

Geplant war am Montag ein Treffen mit (für mich wichtigen) Kunden in den USA, wichtig deshalb weil wir hier die Planung für das kommende Jahr machen, also sind alle Kollegen aus dem USA Team mit und zwei aus Europa ebenfalls. Da das Verhältnis eher 8:2 ist, findet das Treffen in den USA statt, auch wenn die Kollegen gern nach Deutschland gekommen wären, denn… richtig, es gibt Glühwein und Weihnachtsmärkte. Also wurde vor knapp vier Wochen der Termin besprochen und es ging an die Reiseplanung. Ziel war also LAX, der Flughafencode von Los Angeles. Zumindest war ich bis dahin der Meinung, denn der Kollege schrieb noch: „Wir sehen und dann in LAX“.

Das Routing sollte zum einen etwas punkteoptimiert sein, zum anderen wollte ich gern noch einen guten Freund treffen, der mittlerweile in Brooklyn lebt. So kann man sich schnell zum Abendessen verabreden und auch wenn wenig Zeit in NY bleibt, ist es doch immer sehr nett. Mein Routing sollte also so aussehen.

Weil immer so viele Fragen kommen, einfach auf die Karte klicken, dann seht Ihr mit welchem Tool (GCMAP) die Karte erstellt ist und könnt Euch auch welche basteln.

Zu der Zeit der Buchung hab es gerade Specials in die USA, ex Deutschland. Normalerweise sind die Preise höher, aber es passte gerade, wobei es in den letzten Wochen ja Schnäppchen ohne Ende gab. Das kuriose daran, auch wenn das Ticket ein Business Class Ticket war, das Segment JFK-SFO konnte ich dennoch in First Class buchen, also First in einer echten 4-Klassen Maschine, der A321T Firstclass.

Review: Americans A321T First Class auf der Transcon Strecke

Während diese Flugzeuge mit der tollen Bestuhlung anfangs nur auf der Strecke nach Los Angeles waren, hat AA mittlerweile genug davon um auch SFO und MIA damit zu bedienen. Doch weiter zu der Buchung. Geplant waren also folgende Flüge, das Ticket wurde mir mit 1.007 € zzgl. Steuern in Rechnung gestellt. Damit ergab sich ein ENDPREIS von 1.574,75 €.

Meine Reise startete also am Tag zuvor zu Hause, mit dem noch vorhandenen Mietwagen von SIXT aus einer vorherigen Miete ging es direkt nach Tegel. Ja, am Vortag, denn es gab da doch gerade diese tolle „18.700 AVIOS Aktion“ und so bot es sich ja an den Mietwagen von AVIS noch abzuholen, wenn auch nur für einen Tag und nicht für die gebuchten drei Tage. In diesem Zusammenhang einmal ganz großes Lob an den Service bei AVIS in TXL. Ich hatte noch nie zuvor gebucht, keinen Status und nichts, dennoch ein absolut toller Service. Bei einem Preis von 68 € und damit dem gesparten Taxi am kommenden Morgen ist das ein nochmals besserer Deal, aber das nur nebenbei. Es wurde ein neuer Turan, mit dem ich dann erstmal in Marriott fuhr um noch etwas zu arbeiten und einige Telefonate zu führen.

Review: Berlin Marriott Hotel

Executive Lounge Berlin Marriott Hotel, für Statuskunden oder bei Excel Zimmern kostenfrei nutzbar

Angekommen, vorher schon den mobilen Checkin genutzt und ab in die Lounge des Hotels, ein perfekter Platz für ein Meeting oder einfach eine entspannte Zeit dort. Am nächsten Morgen zu völlig furchtbaren Zeiten raus. Bei einem Abflug um 7 ist ja ca. 5 Uhr Abreise um Hotel, gruselig, aber eben nicht zu ändern.

Superior Zimmer im Berlin Marriott Hotel, hier 1076

Ich flog übrigens deshalb am Freitag, weil bei dem Ticket eine Sunday Rule besteht, also die Nacht von Samstag auf Sonntag drin sein muss und ich so noch NY einbauen konnte, das nur am Rande. Also, angekommen am Flughafen und wir starten aus dem Terminal C, nicht schön aber selten. Soweit also keine Lounge, denn die BA Lounge im Terminal A macht nur bedingt Sinn dann. Aber, airberlin hat für seine Gold Kunden ja bekanntlich diesen „Exklusiven Wartebereich“ im Terminal C, da es einen Verbindungsweg zwischen den Gates auf der einen und anderen Seite des Terminals C gibt, kann ich diesen auch dann nutzen, wenn der Abflug wie heute an C67 stattfindet.

Es sollte also ein recht pünktlicher Abflug werden. Iberia Express fliegt hier für Iberia und bietet in der Business Class ein durchaus gutes und leckeres Frühstück, auch wenn mir um diese Zeit noch nicht so recht nach essen ist. Dennoch, das Omelett war lecker, der Kaffee gut und der Service sehr, sehr freundlich. 

Angekommen in Madrid lacht mich gleich nach der Landung eine Meldung von TripIt auf meinem Telefon an. Ihr Flug nach NY ist verspätet und es hat sich das Fluggerät geändert, schreibt mir TripIt freundlich. Soweit also und so unkompliziert. Jetzt kann man sich über 2,5 Stunden Verspätung ärgern und seine eigenen Nerven strapazieren, oder es einfach lassen und in die Lounge gehen. Warum diese einen Eingang im DutyFree Shop hat werde ich zwar nie verstehen, aber die Lounge hat Ausblick, WiFi und etwas zu Essen und Trinken, also alles gut.

Ausblick aus dem SALA VIP, der Lounge von Iberia in Madrid, Terminal 4S

Aus dem A340-500 wird -600, sonst bleibt aber alles, inkl. meines Sitzes identisch und wir starten dann mit einiger Verspätung in einen sehr holprigen Flug. Aufgrund der Wetter-/ Windsituation gibt es lange Zeit außer Anschnallzeichen wenig zu berichten, erst nach einigen Stunden wird es wieder richtig ruhig.

Wenn Ihr lesen möchtet wie es ist bei Iberia, hier ein Review von einem der vergangenen Flüge. Heute nur ohne Internet in dem A340.

Review: Iberia (neue) Business Class

Aber auch hier, Iberia überrascht mit einem tollen Menü, sehr gutem und freundlichem Service und sehr leckerem Essen. Nicht nur der erste, auch der zweite Service bieten alles was ich brauche und so lege ich mich satt und müde noch etwas schlafen. Gerade diese kurze Zeit die ich noch zum Schafen komme, macht mir die Reise gen Westen meist viel einfacher, ist man so doch in der neuen Zeit sofort drin.

Angekommen in New York bin ich dank Global Entry knapp 10 Minuten nachdem die Türen des Fliegers auf gemacht werden draußen und warte auf meinen Uber Fahrer. Das Hilton JFK Airport, wo ich heute übernachten werde da mein Flug morgen recht früh weiter geht ist schnell zu erreichen. Da ich nach Brooklyn zum Essen mit dem Auto komme, bin ich schnell da und Uber bringt mich in wenigen Minuten ins Hotel. Das sind mir die 6,80 US$ wert. Das Hotel hat zwar einen Shuttle, dieser fährt aber alle halbe Stunde und vorher muss ich noch Airtrain fahren. Daher ist es so einfacher. Dank dem Digitalen Schlüssel bei Hilton sehe ich keinen Mitarbeiter. Einchecken, Schlüssel auf mein Telefon, Zimmer ausgesucht und angekommen. Alles ganz ohne das es irgendeinen Kontakt zu irgendwem brauchte.

Am nächsten Morgen bin ich dann doch eher wach als geplant und habe einen Abflug um 8:25 Uhr. Da ich aber eh nicht mehr schlafen kann, überlege ich in der Flagship Lounge bei American zu frühstücken und mache mich- wieder mit Uber- auf den Weg zum Terminal 8. Hier nutzt American Airlines einen so genannten Flagship CheckIn. Nur First Class oder der höchstmögliche Status bei American dürfen diesen nutzen. Erfahrungsgemäß ist es hier daher immer leer und man muss nie warten. Aber noch etwas anderes ist positiv. Es geht immer etwas mehr als anderswo, denn natürlich kosten Änderungen des Tickets Geld, normalerweise.

Nix von Hektik, American Airlines Flagship CheckIn New York

 

Heißt: Ich komme 6:30 an und werde gefragt ob ich statt der Lounge nicht schon auf den 7 Uhr Flieger will, damit habe ich in SFO nicht nur 45 Min und etwas entspanntere Reise. Das Angebot nehme ich gern an, man bringt mich durch die (fast leere) Sicherheitskontrolle und begleitet mich auch noch zum Gate, wo das Boarding der First Class gerade beginnt. Das Review habe ich ja oben schon verlinkt.

Spannend ist die 1-1 Anordnung der Sitze in der First Class, sehr bequem, viel Platz und so arbeite ich entspannt fast bis nach San Francisco. Dank ordentlichem WiFi und meinem GOGO Vertrag kann ich dieses auf zwei Geräten gleichzeitig nutzen und schaffe so einiges „wegzuarbeiten“ und vorzubereiten. Nach kurzem Frühstück, gibt es spöter noch warme Cookies mit Milch, bestens. Also gibt es Ausblick und Cookies und schon ist der Flug zu Ende.

Noch während des Fluges und Mails der Kollegen realisiere ich dann (und das ist das was ich oben angedeutet hatte), wir treffen und nicht in LAX, sondern in LAS… der eine Buchstabe macht es aber aus. Somit muss ich eigentlich nach Las Vegas (wie furchtbar) und nicht nach LA. Ist (so weiss ich jetzt) eindeutig mein Fehler, es war von Anfang an immer von LAS die Rede, ich habe aber immer LAX gedacht- warum auch immer. Das ist jetzt aber kein so großes Problem, ich schaue nach Flügen und so oft wie American da fliegt buche ich mir ein Ticket hin und zurück nach Las Vegas, sind ja nur knapp eine Stunde Flug. Der Anschluss passt gut, denn schließlich fliegt man ja unzählige Male.

Damit bleibt mir in Los Angeles aber noch Zeit für eine andere Lounge, die

Review: Wunderbare Qantas First Class Lounge 

und weil es schon Nachmittag ist, fast früher Abend, geht es dann zum Abendessen. Eine der schönsten Lounges in den Vereinigten Staaten, wenn nicht gar die schönste an der Westküste.

Nach einem absolut großartigen und von guten Restaurants nicht zu unterscheidendem Essen geht es dann schnell nach Vegas. Die 45 Min Flug sind sehr schnell vorbei, auch die Wartezeit auf den Uber Fahrer ist kurz und so bin ich keine halbe Stunde nach der Landung im Hotel, dem Mandarin Oriental Las Vegas.

Hier kommt dann wieder cube:travel ins Spiel, denn da diese ja neuerdings zu VIRTUOSO gehören, bekomme ich dort auch die speziellen Raten und Benefits. Auch am Sonntag war Silvio erreichbar und buchte mir noch schnell das Mandarin Oriental. Gebucht habe ich einen Strip View Room, bekommen am Ende eine Suite, Frühstück und 100 Dollar SPA Guthaben waren ebenfalls dabei. Das ist tatsächlich ein großer Vorteil von Virtuoso Raten.

Die Suite ist sehr schön, Review hierzu folgt noch, Service im gesamten Hotel sehr gut und der Aufenthalt so schnell vorbei und arbeitsreich, das mein Guthaben im SPA leider verfällt. Am zweiten Tag fällt dann leider auch mein Frühstück aus. Ich bin zwar erst auf der 8:50 Maschine gebucht und es reichte dank TSApre eigentlich aus, erst gegen 7:50 aus dem Hotel zu fahren, dennoch entscheide ich mich um. Meine beiden Kollegen fliegen auch nach LAX, aber die schon auf der 7:15 und der weitere schon früher nach Chicago. Daher fahren wir schon alle gemeinsam gegen kurz nach 5 zum Flughafen.

Doch halt, da war doch eine American Express Centurion Lounge, die kann ich mir ja dann noch ansehen. Diese ist für alle Inhaber der AMEX Centurion oder Platin kostenfrei, auch deutsche Karten. Wer sonst eine andere AMEX hat, der kann diesen Loungezugang für 50 Dollar für einen Tag kaufen. Review auch hierzu folgt sicher, weiss aber noch nicht wann.

Angekommen in der Lounge, Kaffee und kurzes Frühstück und dann geht es in den Sonnenaufgang. Mit einem tollen Ausblick auf dem Flug und über die Wüste geht es schnell, wieder nur 45 Min, nach Los Angeles. Schon während des Fluges twittere ich mit dem AA Team und frage, ob ich vielleicht früher nach JFK kann. Mein Flug geht erst 12:45 Uhr und ich komme ja nun schon um 8:40 an. Kein Problem wenn nicht, aber nett wäre es dennoch. Geht aber leider nicht, denn zum einen kostst eine Änderung hier 322 €, die ich nicht ausgeben möchte dafür, zum anderen wäre ich dann aber länger als 24 Std. in NY und nicht nur 23:30. Das führt aber dazu das das ganze Ticket neu gepreist werden muss, also lasse ich es sein. Mit dem Kollegen der nun hier weiter fliegt gehe ich noch kurz in die Flagship Lounge, bevor ich mich auf den Weg zu Qantas machen will. Beim Einlass fragt die Dame was ich denn so lange hier möchte und ob ich vielleicht auf die 10:30 Uhr Maschine will. Ich erkläre das es nicht geht, weil Stopover in NY und sie übergibt mir lächelnd meinen neuen Boardingpass für die Maschine um 10:30. Toll!

Ein Teil meines Frühstücks bei Qantas

Der Kollege fliegt gleich ab, ich schaffe es aber dennoch über die kurze Verbindungsbrücke zu Qantas und frühstücke da. Dann ist es auch schon soweit und mit etwas Verspätung starten wir in Richtung New York. Diesmal in Business Class in der sehr schönen A321T, die Reihe 6 und der 6A oder 6F sind da die besten Plätze, falls ihr mal fliegen solltet. 

Nach Ankunft in New York geht es, klar, in ein Uber Auto. Vorher aber noch etwas Star Wars Feeling im T8…

Eine meiner wenigen schlechten Erfahrungen. Nicht nur das die Abholung etwas holprig ist und der Fahrer am falschen Terminal steht, auch das Auto ist mistig, der Fahrer oder das Auto riechen furchtbar und er fährt wie eine „Wildsau“. So bin ich zwar schnell in Manhattan, habe aber dennoch einige Nerven gelassen, so wie der gefahren ist. Ich bewerte also die Fahrt insgesamt mit 2 von 5 Sternen und schreibe genau das in meine Bewertung. 

Keine Stunde später erhalte ich von Uber eine E-Mail, man hat mir die Fahrt komplett gutgeschrieben und berechnet diese nicht und wünscht weiter wieder bessere Fahrten, wie es vorher auch war. Toller Kundenservice und das nur weil ich bewertet habe.

Bei meinem Hotel in NY war die Auswahl schwer. Ich wollte schön wohnen, möglichst Ecke Union Square weil dort Freunde wohnen und irgendwie gab es nix schönes. Doch als ich dann im Uber nach Manhattan saß und die Frage wo genau es hin gehen sollte noch nicht beantworten konnte, gab es im Edition Hotel NY noch eines dieser wunderbaren Zimmer. Für 26.000 Punkte im Marriott Rewards Programm und 170 Dollar gab es ein tolles Zimmer, schönes Bett, großartiges Frühstück und etwas Ausblick.

Das musste ich einfach mitnehmen, auch wenn das Hotel nahezu voll war und es daher auch mit Paltinum Lifetime Status bei dem gebuchten Zimmer blieb, die sind einfach alle schön hier. Nach einigen Terminen heute, etwas Beratung und einem Arztbesuch (immer wieder schön im Ausland, oder auch nicht) ging es dann- mit Uber wieder zum Flughafen JFK. Hier im Auto schreibe ich dann auch den Beitrag noch zu Ende, damit Ihr den auch noch lesen könnt.

Interessant ist dieses Pricing bei Uber ja schon. Von 67 Dollar gestern, was in etwa dem Preis des Taxis entspricht, die ja in NY eine Flat anbieten (und einen Gutscheincode für Euch)

Lesetipp: Manhattan in wenigen Stunden und Transfer von JFK

variieren die Preise bei Uber nach Auslastung und Bedarf. Damit habe ich auch grundsätzlich kein Problem. Buchen solltet Ihr aber nie kurz vor 16 Uhr, da haben die Taxen in NY Schichtwechsel und der Bedarf ist riesig. Anfrage bei Uber um ca. 15:50 waren dann auch 119 € mit UberX nach JFK, die wollte ich nicht ausgeben. Anfrage um 16:10, wieder fast normale 72 Dollar, damit kann ich leben, das Taxi kostet auch 65 US$.

Bei Uber ist heute übrigens Star Wars Tag, keine Autos auf der Karte, nur Raumschiffe. 

Also sitze ich in einem Toyota Camry Hybrid, ganz neu, ganz sauber, freundlicher Fahrer und schreibe dank meines Vodafone Datenpaketes via Hotspot diesen Teil des Beitrages.

Nachher geht es dann auch in JFK in die Lounge, besser in den Concorde Room. Also die Extra Lounge (angesiedelt hochwertiger als die BA First Class Lounge und nur zugänglich mit einem British Airways First Class Ticket oder eben der Concorde Room Card, die es bei 5000 TierPoints pro Jahr gibt) mit eigenem Restaurant.

Nachdem ich es dann dank Stau auch in 85 Minuten nach JFK geschafft habe, aber dafür kann ja keiner was, erfolgt schnell der CheckIn. Im T7 hat BA für seine PremiumPassagiere eigene Sicherheitskontrollen und damit geht das, auch diesmal wieder recht schnell. Ab in den Concorde Room zum Abendessen, denn aufgrund des JetStreams wird der Flug nach London arg kurz, schätze mal keine 6 Stunde heute, was sehr ärgerlich ist wenn man schlafen möchte.

Also esse ich doch besser hier, bin umgezogen bevor wir vom Gate rollen und schlafe dank Schlafbnrille, Ohrenstöpsel aber immer ohne irgendwelche sonstigen chemischen Hilfsmittel dann auch gleich. Das kann man durchaus steuern, zum Beispiel in dem man heute morgen früh aufsteht, früh meint vor 6, dann gelingt es auch um 20 Uhr wieder zu schlafen.

Ich kann auf den Sitzen gut schlafen, auch wenn dieser mittlerweile mehr als 10 Jahre alt und nicht mehr up-to-date ist. Ein Review seht Ihr hier:

Review: British Airways Club World

Speziell die letzte Sitzreihe vor der Trennwand (egal ob zur Galley oder zur Premium ECO) ist sehr angenehm. Man hat mehr Platz, kann einfach raus und sitzt dennoch wie in einem eigene Abteil. Heute ist es- in der 777 die Reihe 15, der Sitz A. Also, Sitz zum Bett und los.

Umziehen im Flieger- immer? IMMER!

Auch diese Frage kommt durchaus öfter. Fragen nach dem Umziehen im Flieger und was ich so mitnehme. Ich ziehe mich fast immer um in Business Class und bei allen Flügen länger 4 Stunden. Dabei ist es fast egal ob Tag- oder Nachtflug, denn auch auf Tagflügen gen USA oder nach Middle East schlafe ich meistens noch zumindest eine Stunde. Ich persönlich finde es angenehmer. Einen Schlafanzug, wie Ihr diesen in der

CHARTIY AUKTION mit Schlafanzügen und Amenitykits

bekommen könnt, hilft dabei sehr- mir zumindest. Es schläft sich entspannter, ich bin erholter und die anderen Sachen sind nicht zerknittert oder durchgeschwitzt. Zudem ist mir ständig kalt, weswegen ist durchaus eine zweite Decke brauche oder auch mal (wenn ich zum Beispiel mit BA fliege) eine mitnehme. Die Decken bei BA in Business sind leider sehr dünn und daher für mich ungeeignet. Friere ich, kann ich nicht schlafen, leider. Dann zerknautscht am Morgen ankommen nach so kurzen Flügen, ne danke. Mit welchem Gepäck ich reise habe ich schon mal aufgeschrieben, in dem

Artikel: Mein Gepäck auf Reisen bis 12 Tage

Auch hier ist noch ein Gutscheincode für Euch drin, falls Ihr auf der Suche nach neuem Gepäck seid. Also, umgezogen und  zugedeckt starten wir in New York, nicht ohne einige Flugzeuge vor uns, Stau ist hier ja auch immer.

Guten Morgen London! Wie erwartet hatte ich einige Stunden Schlaf, genauer gesagt bis kurz vor der Landung mich jemand geweckt hat. Zeit für Frühstück war nicht mehr, auch so geplant, lieber mehr schlafen. Frühstücken kann ich ja hier, im Concorde Room London, der Schwester des CCR New York. Dank einer schnellen Dusche bin ich erfrischt, hellwach und genieße dann das Frühstück in London, bevor es auf den Weiterflug nach Berlin geht. Auf der BA992 verzichte ich dann gern auf weiteres Frühstück und lebe gut mit einem Tee mit Milch.

Landung in Berlin, der Fahrer von BlackLane wartet schon und nimmt mich mit ins Grand Hyatt. Nur geringfügig teurer als ein Taxi, dafür wartet der Fahrer am Gate, das Auto ist da, alles vorbereitet um sofort los zu können. Schon mal Blacklane gefahren?

Hier einige Tipps und der Gutschein für Euch

Nach knapp 20 Minuten kommen wir in „meinem zweiten/ dritten Zuhause“ an. Das Grand Hyatt Berlin. Neben dem Marriott einige Meter weiter freue ich mich jedes Mal hier zu sein, es ist wirklich wie zu Hause. Irgendwie kenne ich alle und jeden die mit Gästen zu tun haben, die Lounge (der Grand Club) ist wie ein Wohnzimmer und auch sonst ist alles sehr entspannt. Dank einer Mail vorher ist sowohl eines der tollen -41er Zimmer geplant wie auch um kurz nach Mittag schon fertig und ich checke ein. Sachen weg, ab zum Termin und noch etwas arbeiten. Nach einer längeren Telefonkonferenz am Nachmittag geht es dann Freunde zum Essen treffen, Freunde die in NY wohnen, aber gerade in Deutschland sind. Die Welt ist so klein.

Viele Menschen treffe ich irgendwo auf der Welt und finde gerade das toll. Wenn Ihr also auch mal irgendwo seid und bei Twitter oder Swarm von mir lest, sprecht mich gern an, gern auf einen Kaffee.

Am Ende gab es in den letzten sechs Tagen viel Arbeit. Gerade durch die Zeitverschiebung an die Westküste ist morgens um 7 das E-Mailpostfach mit Anfragen voll, Beratungen stehen an und die Events und Vorträge vor Ort wollen ja auch Zeit in Anspruch nehmen. Dazu möchte ich durchaus auch noch das eine oder andere sehen, wenn ich schon unterwegs bin. Aber: Es macht mir auch weiterhin ganz viel Spaß so zu leben und zu arbeiten wie ich das tue. Die Woche zu Hause (jede zweite mind.) mit den Kids erdet dann wieder ein wenig, die Woche unterwegs ist aber auch schön. Menschen treffen, spannende Reisebegegnungen machen, wie diese hier:

Artikel: Reisebegegnungen- wissen wo Ihre Bank steht, sagte sie

Und ja, Reisen ist nicht günstig, schon gar nicht geschenkt. Ich habe ja mehrfach zu meinen Reisekosten geschrieben und finde es furchtbar wenn der Eindruck entsteht durch Meilen wäre es geschenkt, auch die kommen irgendwo her. Und ja, natürlich kann ich teilweise Kosten weiter berechnen, tue ich natürlich auch, dafür gibt es Verträge mit Kunden und Partnern. Extratouren, Stops oder bestimmte Hotels zahle ich jedoch (gern) allein und lasse mich sehr ungern einladen. (wenn, dann steht es dabei).

ABER: Mit geschicktem Routing, einem fähigen Reisebüro (ja, es berechnet etwas für ein Ticket) und viel Wissen zu Meilenprogrammen und mehr ist das durchaus machbar. So ist der Preis für das Ticket so wie ich es jetzt nutze fast 1000 € günstiger als das, was mein Kunde aus den USA direkt für mich gebucht hätte und das freut alle Beteiligten. Am Ende sind es aber diese Deals und Specials die wieder Meinen und Punkte bringen, einen Status erhalten und mir die Change geben neue Produkte kennen zu lernen. Auch bei einem dringenden Rückflug (hatte ich vor einiger Zeit bei meinem kranken Sohn) ist es hilfreich Meilen zu haben. Das Oneway ECO Ticket war mit 1400 Dollar, das Business Ticket mit 2700 Dollar sicher nicht in der engeren Wahl. Mein Rückflug waren 50.000 Meilen und einige Euro. Das brachte mich aber schneller nach Hause.

Zu den Meilen.

Ticket 1:

1.575 €, brachte zudem 40+140+210+60+140+140+40 Statuspunkte bei BA, also 770

Ticket 2:

364 Dollar für LAX-LAS-LAX in First = 120 Tier Points

Für den Gold Status bei BA braucht es insgesamt 1.500 TP.

Insgesamt wird es zudem etwas um die 45.000 Avios bringen (dank der laufenden Promo) und somit wieder einen Oneway in BusinessClass nach Abu Dhabi zum Beispiel bezahlen). Alles in allem ein durchaus interessantes Konstrukt, welches aber nur in der Gesamtheit sinnvoll ist. Wer nur reist um einen Status zu haben, dann aber keine Zeit oder kein Geld mehr hat um die Vorteile nutzen zu können, da stimmt was nicht.

Weil ja immer mal die Frage kommt was so ein Status dann wert ist. Aber schauen wir mal nur auf diesen Trip, welche (monetären) Vorteile boten meine Stati?

  • 40 € Zugang Executive Lounge Berlin, Snacks, Getränke, Abendessen (Aufpreis sonst)
  • 30 € Differenz auf besseres Zimmer im Marriott Berlin, dank Status kostenfrei
  • ca. 40 € Lounge und Executive Zimmer im Hilton JFK
  • ca. 45 € im Restaurant/ Abendessen Qantas First Lounge, 3-Gänge
  • ca. 30 € Frühstück, Snacks Qantas First Class Lounge Rückweg
  • 320 € Umbuchungsgebühr gespart dank Status (nehme ich zumindest an das es daran lag in LAX)
  • 200 € gespart bei Zimmer im Edition inkl. Frühstück
  • vielleicht ca. 30-50 € an allen Flughäfen zusammen für Getränke und Snacks die man sonst gekauft hätte

Also allein bei diesem kurzen Trip war der Status bei Airlines und Hotels 700 € wert. Dabei spreche ich nicht von fehlenden Gebühren für Sitzplätze etc. Vielleicht hätte man nicht alles so gebucht und gekauft,


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